Geschichtliche Entwicklung

 

Die Insel Eiswerder, inmitten der hier zum Spandauer See erweiterten Havel, entwickelte sich im 19.Jahrhundert mit ihren Rüstungsfabriken zu einem bedeutenden Militärstandort mit Pulver-, Patronen- und Munitionsfabrik, Geschützgießerei und Artilleriewerkstatt - das "Königliche Feuerwerkslaboratorium".

http://de.wikipedia.org/wiki/Eiswerder 

Das dreigeschossiges Militärgebäude wurde 1893/94 errichtet. Es diente zunächst als Pionierunterkunft, dann als Verwaltungsgebäude für die Schießpulververarbeitung und von 1945 bis 2006 als Berufsoberschule.
 
Die „Gottlob-Münsinger-Schule“ wurde benannt nach dem Spandauer Bezirksbürgermeister (1946-1949) und in den 1970er Jahren erfolgte hier die Berufsausbildung für Binnenschiffer und Schiffsbauer.
 
1995 erfolgte der Eintrag als Baudenkmal in die Denkmalliste von Berlin unter der Nummer 09080557.
 
 
Weiters sind als Naturdenkmale in Spandau auf dem Grundstück Eiswerderstr.13 eingetragen:
5-36/B (VIII-38/B) 1  Fagus sylvatica  Rot-Buche    > Schönheit
5-37/B (VIII-39/B) 2  Taxus baccata Gemeine Eibe > Schönheit und Seltenheit
 

 

Seit 2010 verwalten wir sie nun selbst und nutzen diese ehemaligen militärischen Flächen, mit ihren Folgen einer teilweisen Kontamination von Grund und Boden - im Rahmen eines ökologischen Gesamtkonzeptes im Sinne des Kreislaufdenkens „Feuer - Wasser - Erde - Luft“ und der nachhaltigen Verbindung von Ökonomie, Ökologie, Denkmal- und Naturschutz - von Grund auf neu.  
 

 



    Gottlob Münsinger