Projekt - Fakten / Daten
 

LAGE

Eiswerderstr.13, 13585 Berlin-Spandau, OT Hakenfelde

Der Standort ist auf der Insel Eiswerder, die verbunden ist mit dem Festland über zwei Straßenbrücken:
von Osten: "Kleine Eiswerderbrücke"  + von Westen: "Große Eiswerderbrücke".
 
Der öffentliche Verkehrsanschluß zum Spandauer Fernbahnhof ist auch günstig angeschlossen über die 
ÖPNV-Verbindungen zum S+U Rathaus Spandau mit S3+S9 (10-Minuten-Takt) und U7 (5-Minuten-Takt) und
Bus-Verbindung von der Station direkt vor dem Rathaus Spandau bis zur Haltestelle Eiswerder: 
       ca. alle 3-7 Minuten, Bus X36 (ohne Zwischenhalt) + mit 3 Zwischenhalten Bus 136 + Bus 236,
       Bus-Fahrzeit ca.3 bzw.6 Minuten bis Ausstieg Haltestelle Eiswerderstraße,
       Fußweg ca.10 Minuten (ca.590m) 
über die "Große Eiswerderbrücke" und dann gleich hinter dem Park links.
Zu Fuß direkt vom Bahnhof Spandau dauert es ca. 25-35 Minuten - je nach persönlicher Fitness:
Alternativ entweder quer durch die Altstadt Spandau oder, fast durchgängig, direkt an der Havel entlang.
 
Westlich des Flurstückes Nr.201 im Flur 2 bis zum Spandauer See entstand 2009 eine öffentliche Parkanlage. Das Grundstück mit 2.735m² liegt, laut Bebauungsplan VIII-533b, im Mischgebiet M1b, in dem Wohngebäude nur ausnahmsweise zugelassen werden. Südöstlich davon erstreckt sich, laut Bebauungsplan VIII-533a ein Gewerbegebiet, das umliegende mögliche Wohnnutzungen einschränkt.  
 
RECHTSFORM                                                         
Erbbaurechtsgeberin ist die Stiftung trias mit einem Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre.   
Ermöglicht wurde dies über eine Zustiftung an die trias und Darlehen der Projektbegründer. 
Die Projekt-Gründerin "Eiswerder13GbR" ist Erbaurechtsnehmerin.
Die Nutzer sind überwiegend jeweils Gesellschafter der gemeinnützigen Gesellschaft 
"denk-mal EISWERDER13 gGmbH", die umfirmiert bzw. umbenannt wurde aus der vormaligen
"Alte Schule-EISWERDER13GmbH".
Diese gGmbH ist GbR-Mitglied und Verwalterin des Erbbaurechts.  
Der Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung von Denkmal-, Natur- und Umweltschutz, was insbesondere dadurch verwirklicht wird, daß die Gesellschaft
a, als Erbbauberechtigte des Grundstücks Eiswerderstr.13 Erhaltungs-, Wiederherstellungs- und Sanierungs-maßnahmen an dem kontaminierten Grundstück mit seinen drei Naturdenkmalen und dem historischen und denkmalgeschützten Gebäude auf dem Grundstück in Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden und entsprechend den Vorgaben der gemeinnützigen Stiftung trias als Eigentümer des Grundstückes entwickelt und durchführt.
b, im Rahmen von Ausstellungen, Führungen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen Informationen zum Denkmal-, Natur- und Umweltschutz auf dem Grundstück Eiswerderstr.13 einer größeren Öffentlichkeit zugänglich macht.
 
KOSTEN + FINANZIERUNG - Spenden
Als gGmbH-Einlage bzw. Kaution sind generell 30,00€ pro m² Nutzfläche von den Nutzern zu entrichten.
Weiters ist monatliches Nutzungsentgelt bzw. Miete zu begleichen,
ebenso entsprechend der beanspruchten Nutzungsflächen - zur Gewährleistung der Liquidität der gGmbH, einer gemeinnützigen Non-Profit-Gesellschaft.
Erschließungskosten bis zur Nutzungseinheit und die Aufwertung der Gemeinschaftsflächen werden von der Gemeinschaft aufgebracht. Diese erfolgen nach und nach, je nach aktueller Finanzlage bzw. über freiwillige Selbsthilfe-Leistungen bzw. ehrenamtliche Tätigkeiten - entsprechend den jeweiligen Möglichkeiten. 
Eventuell noch notwendige Nutzbarmachungskosten bzw. Umbauten für die eigengenutzte Nutzungseinheit nach eigenen individuellen Vorstellungen tragen die einzelnen Nutzer selbst.
 
Die finanziellen Abwicklungen laufen über das Konto DE02 43060967 1139818100 bei der sozialen und ökologischen GLS-Bank (Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken).
Für finanzielle Unterstützungen, zweckgebunden oder als allgemeine Spende für unser gemeinnütziges Projekt, können von uns auch Spendenquittungen ausgestellt werden.
 

OBJEKT+ AUSSTATTUNG

Das nicht unterkellerte dreistöckige Massivgebäude aus Ziegelmauerwerk, erbaut in den Jahren 1893/94, verfügt über zwei Treppenhäuser, die in jeder Etage über einen Flur verbunden sind.
Die Gesamtnutzflächen des Gebäudes inclusive der Gemeinschaftsflächen betragen ca. 1.246m².
Der Einbau einer Gaszentralheizungsanlage erfolgte im Jahre 2011 unter Weiterverwendung der vorhandenen Gliederheizkörper und Verteilleitungen.
Die bestehenden Gemeinschaftstoiletten im Erdgeschoß und im 2.Obergeschoß wurden instandgesetzt bzw. umgebaut; im Erdgeschoß gibt es nun auch noch eine Behindertentoilette, einfache Dusche und Gemeinschaftsküche.
Eigene Sanitärräumlichkeiten in Nutzungseinheiten mit einer Warmwasserversorgung hat, je nach tatsächlichem Bedarf, jeder dann selbst fachgerecht installieren lassen.
Außer der Naßräume sind nahezu alle Räume mit Linoleum ausgestattet. Individuelle Oberbodenbeläge wurden, wenn gewünscht, von den Nutzern selbst fachgerecht eingebracht.
Da sich das Objekt in der Einflugschneise des Flughafens Berlin Tegel befindet, sind ca.20 Jahre vor unserer Übernahme einige Schallschutzfenster aus Holz eingebaut worden - aber eben entsprechend dem damaligen Standard - und nicht überall .....
 

NUTZER

Büros, Ateliers, Werkstätten, Studios, für selbständig Schaffende unterschiedlicher Berufsfelder und Nationen bzw. Vereine und Verbände haben sich sukzessive in unserem Denkmalobjekt niedergelassen. Eine reine Wohnnutzung ist in dem Erbpacht-Projekt nicht möglich, sondern nur in Teilbereichen und nur in Kombination mit einer Arbeitsstätte.
Der Veranstaltungsraum und andere Nebenräume wie die Gemeinschaftsküche stehen auch der Öffentlichkeit zur Anmietung zur Verfügung - zur weiteren Unterstützung der Projektausgestaltung.

 

ZEITRAHMEN

Im Jahre 2010 startete das Projekt mit Nutzbarmachung bzw. Umnutzung des ehemaligen Verwaltungs-Gebäudes. Der Bezug erfolgte sukzessive ab 2011 - anfangs mehr oder weniger unter provisorischen Bedingungen. Vieles wurde zwischenzeitlich geleistet - auch organisatorisch und rechtlich, sowie baulich. Diverse Einzelmaßnahmen stehen noch an wie Umgestaltungen bzw. weitere Verschönerungen von Gemeinschaftsflächen innen und außen, Einbau von Sonnenkollektoren - zur Verbesserung möglicher Autarkie, u.v.m. - je nach zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten oder Dringlichkeit. So werden freiwillig gestaltete künstlerische Attribute in ihrer Einmaligkeit auch erst nach und nach erkennbar ... 
 


B-Plan VII-533b
B-Plan VII-533a

 
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